Naturheilkunde und alternative Behandlungsmethoden

 

Akupunktur


Neuraltherapie


Klassische Homöopathie


Eigenbluttherapie


Ozontherapie


Vitalisierung


Ernährung


Entgiftung


Phytotherapie

 

 

Akupunktur

Die Akupunktur ist das bekannteste Verfahren aus der alten traditionellen chinesischen Medizin neben der Kräuterheilkunde und Körperenergie balancierenden Übungen wie das Qi Gong und Tai Qi. Bei der Behandlung werden Nadeln an bestimmten Reizpunkten des Körpers platziert und eine Zeit lang belassen. Mit Hilfe dieser Therapie lassen sich funktionelle Störungen aller Art behandeln. Ziel der Behandlung ist die Verbesserung des Energieflusses im Körper und damit die Wiederherstellung der Harmonie aller Körperfunktionen. Organische Erkrankungen können neben einer schulmedizinischen Behandlung ebenfalls begleitend therapiert werden. Wir führen in den meisten Fällen Serien von 6-10 Behandlungen im Abstand von ca. 14 Tagen durch. Akupunktur führt zur einer Verbesserung der seelischen Befindlichkeit, zu einer Steigerung der körpereigenen Abwehr, Regulation geschädigter Gewebe und zu einem vegetativen Ausgleich aller Grundfunktionen des Körpers. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel nicht.

 

Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist eine Form der Regulations- und Umstimmungstherapie, bevorzugt eingesetzt bei unterschiedlichen Schmerzzuständen und bei allen funktionellen Störungen des Körpers. Dabei wird ein Lokalanästhetikum (örtliches Betäubungsmittel) benutzt, das entweder nur oberflächlich in die Haut gespritzt wird (es entstehen sogenannte Hautquaddeln), oder aber tiefer direkt an die schmerzenden Stellen. Die therapeutische Absicht dieser Maßnahmen ist die Ausschaltung des Schmerzes, die Durchbrechung des Teufelkreises von Schmerzreflexen. Man ermöglicht dem Körper die Selbstregulation und Aktivierung der Selbstheilungskräfte. So wird meist eine echte Schmerzfreiheit weit über die Wirkdauer des Lokalanästhetikums hinaus erreicht. Zur Wirkungssteigerung kombinieren wir die Neuraltherapie oft mit der Applikation eines homöopathischen Mittels direkt in die Akupunkturpunkte.

 

Klassische Homöopathie

Die Homöopathie ist eine spezifische Reiztherapie, deren Ziel die Stimulation der selbstregulatorischen Aktivität des Organismus ist. Sie ist also ähnlich der Akupunktur, die das gleiche Ziel verfolgt. Es handelt sich um eine gezielte und vor allem individuelle, energetische Arzneimitteltherapie. Die drei Grundprinzipien der Homöopathie sind die Ähnlichkeitsregel, die Arzneimittelprüfung und die Potenzierung der Arzneimittel. Mit Hilfe der Homöopathie ist es möglich, eine Konstitutionsbehandlung durchzuführen durch Finden des passenden Konstitutionsmittels, um so chronische Schwachpunkte des Körpersystems auszugleichen. Dieses Mittel wird einen ausgleichenden Effekt auf allen Ebenen haben, sowohl auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene, also auf die gesamte Konstitution bzw. den gesamten Organismus. Der große Vorteil dieser Methode besteht in der weitgehenden Nebenwirkungsfreiheit und der heilenden Potenz auf eine tieferen Ebene als der körperlichen. Zum exakten Erfassen Ihrer Symptome und Charaktereigenschaften ist einmalig ein längeres Gespräch erforderlich, nach dem dann ein passendes Mittel ausgesucht wird. Das Mittel passt dann wie ein Puzzle zu Ihren Symptomen. Als Ausgangssubstanzen werden pflanzliche, mineralische und tierische Stoffe verwendet. Als Darreichungsform gibt es Tropfen, Tabletten, Globuli (kl. Milchzuckerkügelchen), die man im Mund zergehen lassen kann, Salben und Ampullen. Der Zusatz bestimmter Ampullen kann bei der Neuraltherapie die Wirkung verbessern. Verzichten sollte man während der homöopathischen Behandlung auf die Verwendung von ätherischen Ölen, Zahnpasta mit Menthol, Pfefferminz und auf Kaffee, da sie die Wirkung negativ beeinflussen können.

 

Phytotherapie

In der Phytotherapie (griechisch: Phyton = Pflanze, therapia = Pflege) oder Pflanzenheilkunde, einem der ältesten Therapieverfahren, werden Beschwerden mit Hilfe von Pflanzenwirkstoffen behandelt. Die Pflanzen werden oft als Ganzes eingesetzt oder aber nur teilweise, um zum Beispiel zu Tee, Kapseln, Tropfen oder Salben weiter verarbeitet zu werden. Die Phytotherapie ist eine Therapierichtung, die neben naturwissenschaftlichen Bewertungsmaßstäben vor allem auch vorhandenes Erfahrungsmaterial des einzelnen Arztes heranzieht. Die Phytotherapie gehört zu den ältesten Medizinlehren. Bereits vor mehr als 3000 Jahren wurden in China und in Indien Krankheiten mit Hilfe von Heilpflanzen behandelt. Sie wurden in allen Hochkulturen eingesetzt und waren die wichtigsten Heilmittel bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit Paracelsus, der von 1493 bis 1541 nach Christi Geburt lebte, begann eine Systematisierung der Heilpflanzenkunde. Aus dieser Zeit stammen auch die detaillierten Zeichnungen von Heilpflanzen in den bekannten Kräuterbüchern.

Als Beispiele für heute relativ bekannte Heilpflanzen seien die Teufelskrallenknolle, die aus dem Süden Afrikas kommt und als sogenanntes Antirheumatikum eingesetzt wird, und der Weihrauch genannt, der antientzündlich bei chronischen Darmerkrankungen und Gelenkleiden wirken kann. Von der Brennessel weiß man, dass sie entgiftet, die Schaafgarbe wirkt schleimlösend, die Mariendistel fördert unbestritten die Leberfunktion.

Pflanzliche Arzneimittel, die wir gerne zur Beeinflussung von seelischen Schwankungen oder Schlafstörungen verwenden, sind die Baldrianwurzel, die Hopfenzapfen, die Melissenblätter und das Passionsblumenkraut.